Nach Berechnungen von Colliers stieg das Gesamtvolumen der Investitionen in Gewerbeimmobilien von April bis Juni gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 213 %. Beim jährlichen Investitionswachstum belegte Bulgarien damit den ersten Platz unter den Ländern Mittel- und Osteuropas.
Das gesamte Investitionsvolumen in der Region belief sich im betrachteten Zeitraum auf 5,4 Milliarden Euro und lag damit 17 % über dem Vorjahreswert. Sollte sich das Wachstum bis Ende 2017 in diesem Tempo fortsetzen, erwarten Experten, dass das jährliche Investitionsvolumen in der Region bis Dezember den Rekordwert von 2016 in Höhe von 12,2 Milliarden Euro übertreffen wird.
Beim Investitionswachstum belegte Rumänien mit 155 % den zweiten Platz, gefolgt von Tschechien mit 114 %.
In absoluten Zahlen war Tschechien mit 2,2 Milliarden Euro der klare Spitzenreiter. Auf dem zweiten Platz lag Polen mit 1,5 Milliarden Euro, auf dem dritten Ungarn mit 824 Millionen Euro.
Bei den Mietpreisen wurde in Bulgarien nur in Sofia ein Anstieg verzeichnet. Dort erreichte die monatliche Miete 14 Euro pro Quadratmeter und lag damit 4,5 % über dem Vorjahreswert.
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