Käufer planen höhere Budgets für einen Zweitwohnsitz an Bulgariens Küste ein. Die Preise für Ferienimmobilien steigen moderat, und die meisten Käufer sind Bulgaren. Das zeigt eine Marktübersicht des Bau- und Investmentunternehmens Green Life CityHome.
2018 stieg der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnimmobilien in Bulgarien gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 15%. Dies bedeutet, dass Käufer höhere Ansprüche an Immobilien stellen und bereit sind, mehr zu bezahlen.
Wie der Geschäftsführer von Green Life betonte, sind für Käufer neben den Wohnungseigenschaften auch die Lage der Anlage, zusätzliche Angebote und Sicherheit wichtig. Deshalb wählen die meisten Käufer geschlossene Wohnanlagen. Besonders beliebt sind Zweizimmerwohnungen mit 55-60 Quadratmetern und schönem Meerblick.
2018 kosten Apartments mit 1 Schlafzimmer in Sosopol zwischen 50 und 60 Tausend Euro, in Pomorie zwischen 30 und 40 Tausend Euro. Einzelhäuser in diesen Ferienorten werden für 180-200 Tausend Euro verkauft.
Green Life erwartet für das laufende Jahr einen moderaten Anstieg der Quadratmeterpreise für Wohnimmobilien von jährlich 10-15%. Auch die Verkäufe sollen um bis zu 10% zunehmen.
Unter den Käufern überwiegen Bulgaren deutlich, und die Agentur rechnet mit einem Anstieg der einheimischen Nachfrage um 10%. Bulgarische Käufer nutzen vorwiegend Eigenmittel, häufig im Ausland verdient, und greifen seltener auf Hypotheken zurück. Mehr als die Hälfte kauft zur Eigennutzung, 40% erwerben eine Wohnung zur Vermietung.
Der Anteil russischsprachiger Käufer bleibt hoch. Käufer aus Russland und der Ukraine tätigten im laufenden Jahr rund ein Drittel der Transaktionen und erwerben überwiegend Immobilien zum ganzjährigen Wohnen.
2018 stieg die Zahl der Touristen aus Israel deutlich. In der laufenden Saison rückten sie unter den ausländischen Gästen Bulgariens auf den dritten Platz vor. Analysten von Green Life erwarten mehr Immobilienkäufe durch Israelis. Die Prognose beruht darauf, dass Touristen nach mehreren Besuchen der Schwarzmeerorte häufig zu Immobilienkäufern werden.
Quelle: Investor.bg
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