Laut einer aktuellen Untersuchung interessieren sich immer mehr Russen für den Kauf einer Immobilie im Ausland. Bulgarien ist dabei das bevorzugte Investitionsziel.
Vor dem Hintergrund der Ereignisse in der Ukraine und des starken Rubelverfalls sank die Nachfrage nach Auslandsimmobilien 2015-2016. Von 2016 bis 2018 änderte sich die Lage jedoch: Immobilien im Ausland wurden wieder beliebter.
Experten führen den Nachfrageanstieg auf verschärfte westliche Sanktionen, die Anhebung des Rentenalters, Gerüchte über einen Verzicht Russlands auf internationale Dollarzahlungen sowie günstige Hypothekenzinsen zurück.
Obwohl 2018 nur 2,5% der Russen bereit waren, ein Haus oder eine Wohnung im Ausland zu erwerben, waren dies 70% mehr als 2016. Diese Zahlen nennt die Moskauer Finanzuniversität auf Grundlage einer Umfrage. Wie ihr Vizepräsident Alexei Subez betonte, zeigt der Nachfrageanstieg den Wunsch der Russen, durch Investitionen in Auslandsimmobilien zu sparen.
Bulgarien bleibt für russische Staatsbürger das bevorzugte Ziel. Es folgen Spanien, die Türkei, Zypern und Montenegro.
Die meisten Kaufinteressenten leben in Moskau und Sankt Petersburg sowie in Sotschi, Wladiwostok und Perm.
Quelle: Investor.bg
Lesen Sie auch: