Vorgeschlagene Änderungen am Gesetz zum Schutz der bulgarischen Schwarzmeerküste könnten den Anteil kostenloser Erholungsbereiche am Meer von 50 % auf 30 % senken. Die Autoren des Vorschlags, Abgeordnete der BSP, möchten die Erholungszonen der ersten Küstenlinie außerdem in fünf Kategorien einteilen. Jeder so eingestufte Strand würde einer Abgabe unterliegen und dadurch kostenpflichtig werden.
Die Ferienorte erhielten demnach beispielsweise den Status eines nationalen Ferienortes, Campingplatzes, dicht besiedelten Ferienortes oder Feriengebiets auf urbanisiertem Gelände. Daraus würde sich der Preis der Tageskarte für Einheimische und Touristen ergeben. Maßgeblich wären die Lage am Schwarzen Meer und die vorhandenen Einrichtungen für Urlauber.