Nach Angaben ukrainischer Immobilienagenturen verlagern wohlhabende Bürger aus Sorge vor dem zunehmenden militärischen Konflikt im Land ihre Vermögenswerte in großem Umfang ins Ausland. Viele investieren in ausländische Immobilien. Die meisten Käufer kommen aus Kiew mit einem Anteil von 40 %, aus Odessa und Dnipropetrowsk.
Bulgarien gehört weiterhin zu den beliebtesten Anlageländern ukrainischer Käufer. Dies liegt vor allem an den erschwinglichen Preisen bulgarischer Wohnimmobilien, die meist unter denen in Kiew oder Odessa liegen. Weitere wichtige Ziele sind Griechenland, die Türkei, Montenegro und Spanien. Neben Bulgarien gewinnt Montenegro an Beliebtheit, da ein Immobilienkauf dort dem Investor das Recht auf eine Aufenthaltserlaubnis eröffnet.